“Turbo” als Lösung der aktuellen Marktprobleme
Bayerns Schweinehalter stehen vor großen Herausforderungen:
Schlachtkörper, die zu leicht oder zu schwer sind, zu niedrigen Magerfleischanteil haben
oder zu wenig wertvolle Teilstücke aufweisen, führen zu massiven Abschlägen und
Vermarktungsproblemen. Gleichzeitig verschärft sich die ohnehin angespannte
Lage der Schlachtbranche, wie aktuell am Standort Landshut sichtbar wird.
Die Botschaft ist klar:
Qualität ist entscheidend – und die gesamte Wertschöpfungskette sitzt in einem Boot.
Gerade jetzt, wo Strukturen brüchig werden und Schlachtkapazitäten unter Druck stehen, müssen Landwirtschaft, Genetik, Vermarktung und Schlachtung enger zusammenarbeiten als je zuvor. Ein gemeinsames Qualitätsverständnis ist Voraussetzung, um Standorte zu halten und Bayern als Fleischregion zu sichern.
Und genau an dieser Stelle kommt der Faktor ins Spiel, der nicht unbeachtet bleiben darf: die Genetik.
Qualitätsanforderungen steigen – und Bayern muss liefern
Ob Italiengeschäft, regionale Vermarktung oder Thekenware: Alle Absatzwege verlangen in Bayern fleischreiche, schwere und gleichzeitig verlässliche Schlachtkörper.
In vielen Mastbetrieben zeigt sich jedoch eine deutliche Streuung der Ergebnisse:
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zu leichte Schlachtkörper,
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zu niedriger Magerfleischanteil,
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zu hohe Variation innerhalb eines Stalls.
Schlachthöfe und Vermarkter berichten, dass nur rund zwei Drittel der Schlachtkörper vollständig im Zielbereich liegen – mit entsprechend hohen wirtschaftlichen Verlusten.
In einer Zeit, in der die Situation an Schlachthöfen wie Landshut ohnehin angespannt ist, wird deutlich:
Jedes nicht marktkonforme Schwein belastet das System zusätzlich – und schwächt letztlich die gesamte Kette.
Genetik als stärkster Hebel: Mehr Fleisch, bessere Klassifizierung, stabilere Ergebnisse
Zwar bleiben Management, Fütterung und Haltung wichtige Bausteine – aber die Basis wird durch die Genetik gelegt.
Praxisbetriebe in Bayern konnten bereits nachweisen, dass die gezielte Auswahl geeigneter Eberlinien die Klassifizierungs- und Vermarktungsergebnisse deutlich verbessert. Besonders erfolgreich zeigt sich die bayerische Piétrain-Linie Turbo:
Turbo – für Wachstum, Homogenität und Effizienz
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hohe und gleichmäßige Zunahmen,
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sehr gute Futterverwertung,
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robuste Tiere mit verlässlicher Fleischqualität und perfektem Fleischanteil.
Das Turbo-Label trägt dazu bei, dass deutlich mehr Schweine sicher in die Schlachtmaske passen,
die Streuung sinkt und die wirtschaftlichen Risiken reduziert werden.
Für noch mehr Fleisch kann das Label Turbo auch mit dem Label Goliath kombiniert werden. Dies verspricht zusätzlich zu den Turbo Eigenschaften:
Goliath – für Fleischfülle und wertvolle Teilstücke
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ausgeprägte Rücken- und Schinkenpartien,
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hohe Fleischigkeit bei gleichzeitig guter Schlachtkörperform,
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ideal für Märkte und Programme mit strengen Qualitätsvorgaben.
Ein starkes Signal entlang der Wertschöpfungskette
Die aktuelle Marktsituation – insbesondere die Verunsicherung rund um Schlachtstandorte wie Landshut – zeigt:
Die Branche kann es sich nicht leisten, Qualitätsprobleme weiter mitzuschleppen.
Ein hochwertiges, verlässliches Schlachtschwein entlastet alle Stufen:
Für Landwirte
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weniger Abschläge und mehr Auszahlung,
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stabilere Mast- und Vermarktungsergebnisse,
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höhere Effizienz und Planbarkeit.
Für Schlachtunternehmen
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bessere Auslastung,
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weniger Sortier- und Korrekturaufwand,
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Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit trotz hoher Kostenstrukturen.
Für Verarbeiter und Handel
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konstanter Rohstoff,
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verlässliche Kaliber und Teilstücke,
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Stärkung der regionalen Lieferketten.
Für die Region
Wenn die Schlachtkörperqualität stimmt,
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sichern wir bayerische Standorte mit GQ-Schlachthöfen wie Landshut, Vilshofen oder auch Ulm,
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stärken wir die regionale Landwirtschaft,
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und schützen wir die gesamte Wertschöpfungskette vor weiteren Verwerfungen.
Gute Genetik ist daher nicht nur ein betriebswirtschaftlicher Vorteil für Einzelbetriebe – sie ist ein Beitrag zur Stabilität der gesamten Branche.
Fazit: Die richtige Genetik zahlt sich aus – für jeden Betrieb und für Bayern
Die Herausforderungen in der Schweinevermarktung werden größer, nicht kleiner. Doch die bayerische Genetik bietet eine konkrete, praktisch erprobte Lösung:
Mit den richtigen Ebern lassen sich Fleischqualität, Wachstum und Wirtschaftlichkeit nachhaltig sichern – und gleichzeitig ein starkes Signal der Geschlossenheit an die Branche senden.
In Zeiten unsicherer Schlachtstrukturen ist das wichtiger denn je.
Nutzen Sie die Chancen der bayerischen Genetik – für Ihren Betrieb und für die gesamte Wertschöpfungskette.
Lassen Sie sich beraten:
oder wählen Sie passende Eber direkt über BaZI Schwein aus.
https://www.lfl.bayern.de/bazi-schwein
Die richtige Entscheidung bei der Eberwahl wirkt vom Ferkel bis zur Schlachtlinie – und spätestens am Auszahlungskonto.









