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AKTUELLES

Alle Präsentationen aus unserer Impuls-Referat-Reihe finden Sie in unserer Mediathek

Heimatversprechen Standortbestimmung 

Das Projekt wird durch das STMELFT gefördert und als Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. Die Probleme der Branche sind das Durchdrücken bis zum letzten und vermeintlich schwächsten Glied, die Willkür des Marktes für die Beteiligten und die verbesserungswürdige Effizienz durch vertikale Integration.

 

Durch die Positionierung des Landwirts in den Mittelpunkt, müssen Verfahren und Strukturen gebildet werden, die diese Position halten und Vorteile bringen können. Die bäuerlichen bayerischen Organisationen stehen für diesen Ansatz. Die Notwendigkeit eines zentralen Elements in das alle Bausteine zuarbeiten ist als Kernthema in der Branche erkannt worden. Es wurde gemeinsam entschieden, dass die Informationsplattform Qualifood eine zentrale Rolle in der Zusammenführung von nutzbaren Informationen übernehmen kann. In Qualifood können sowohl Organisationen, Unternehmen und Landwirte Informationen gezielt erhalten als auch selektiv einspielen. Diese Systematik wird nun auf das Anliefermanagement erweitert.

 

Im Projekt wird neben der zentralen Rolle des Anliefermanagements an weiteren Themen gearbeitet, die durch das Heimatversprechen entsprechend verbunden werden. Diese Themensatelliten sind die elektronische Ohrmarke, Fütterungsversuche, die CO2-Thematik und als entscheidendes Thema die Bündelung in der Marktplattform.

Heimatversprechen Standortbestimmung:

 

Projektvorstellung „WertSchwein“

Projektvorstellung: „EIP-WertSchwein: Mehr Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette Schweinefleisch durch stabile regionale Lieferketten“ durch Annalena Mihm am 26.04.2024

 

Der VdAW e.V. startete als Leadpartner gemeinsam mit 30 weiteren Kooperationspartnern mit Betrieben von Ferkelaufzucht und Schweinemast bis hin zu Verarbeitungsunternehmen von Schweinefleisch im Frühjahr 2023 das EIP-Projekt „WertSchwein“, mit dem Ziel die Wertschöpfungskette Schweinefleisch in Baden-Württemberg nachhaltiger zu gestalten.

Die Projektidee entstand durch den enormen Druck, unter dem die regionale Schweineproduktion im globalen Wettbewerb steht. An die internationale Produktion werden im Gegensatz zur heimischen Landwirtschaft keine oder nur geringe Anforderungen hinsichtlich nachhaltigen Wirtschaftens gestellt. Dadurch entsteht ein massiver Wettbewerbsnachteil, weil die hohen Ansprüche an Tierwohl und Nachhaltigkeit in der regionalen Produktion aktuell am Markt kaum honoriert werden. „Im Rahmen des Projekts werden die Nachhaltigkeitsleistungen der regionalen Schweineproduktion ermittelt, potenzielle Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit aufgezeigt und diese in mögliche Informations-, Honorierungs-, Liefer- und Vertragssysteme eingegliedert. Neben der langfristigen Sicherung einer stabilen Lieferkette soll damit auch das Image der Schweinehaltung in der Öffentlichkeit verbessert werden“, erläutert Mihm.

 

Projekt-Präsentation:

Projekt-Flyer:

Home - EIP-Projekt „WertSchwein“ (eip-wertschwein.de)

Projektvorstellung "Pilotstudie 1000 Betriebe" durch Christian Hiß (Geschäftsführer der Regionalwert Leistungen GmbH) am 02.02.2024 

im Rahmen unseres Projektes Heimatversprechen bieten wir den Projektpartnern und allen Interessierten, in regelmäßigen Abständen, einstündige Impuls-Referate via Online-Veranstaltung an.

In einer weiteren Veranstaltung präsentierten Christian Hiß und seine Kollegen Martin Kunisch (Hauptgeschäftsführer KTBL) und Eric Waibel anschaulich das Projekt „1000 Betriebe“:

Das Unternehmen möchte im Rahmen einer Pilotstudie gemeinsam mit dem KTBL mit mindestens 1000 Betrieben Gemeinwohlleistungen und den Nachhaltigkeitsgrad landwirtschaftlicher Betriebe standardisiert erfassen und bewerten.

 

Seine Motivation für das Projekt fand Hiß in der Leistung, die landwirtschaftliche Betriebe für das Gemeinwohl erbringen, dafür jedoch bisher nicht explizit vergütet werden. Durch eine Zusammenarbeit mit dem KTBL während der Pilotstudie fand man praxisorientierte Lösungen für eine betriebswirtschaftliche Darstellung der erbrachten Leistungen.

 

Waibel geht im Anschluss sehr detailliert auf die Regionalwert-Leistungsrechnung ein. Er stellt klar: „durch die Berechnung der Nachhaltigkeitsleistungen im Betrieb wird einerseits eine weitere Grundlage für eine Betriebsentwicklung hinsichtlich Nachhaltigkeit sowie eine fundierte Kommunikation der Gemeinwohlleistungen im gemeinsamen Dialog mit der Gesellschaft geschaffen“. Die Forderung hinsichtlich der Bewertung von Nachhaltigkeitsleistungen auch auf Seiten des Handels und der Politik wird zunehmen. Hier ist der Leistungsrechner einen Schritt voraus und bietet bereits konkrete Vorschläge aus der landwirtschaftlichen Praxis heraus, so Hiß.

Die Einzelauswertung ist dabei relativ einfach und kostengünstig. Die Datenerfassung erfolgt durch den Betrieb über eine Online-Plattform. Die Auswertung erhalten die Betriebe anschließend sofort automatisch und umfassend.

Für das Projekt werden noch weitere Partner mit Zugang zu landwirtschaftlichen Betrieben gesucht.

Das 1000 Betriebe Projekt:  

Branchentreffen 29./30. 2024

 
 
 
 
Gemeinsam für die Zukunft unserer Branche –
Ein Jahr Heimatversprechen im Rückblick

Das vergangene Jahr in unserem Verband war geprägt von herausragendem Engagement und gemeinsamen Anstrengungen. Jetzt ist es an der Zeit, auf die ersten Erfolge unseres Heimatversprechens zurückzublicken! Die Marktplattform hat sich erfolgreich entwickelt, das Anlieferungsmanagement nimmt Form an, und positive Handelsgespräche haben bereits Früchte getragen. Der Meilenstein einer gemeinsamen Einigung hat uns als Verband gestärkt und verdeutlicht, dass wir durch gemeinsame Anstrengungen Großes erreichen können.

Das Branchentreffen am 29./30. Januar bot die perfekte Gelegenheit, unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Die gesamte Branche setzt weiterhin mit Fleiß und Hingabe auf das Heimatversprechen sowie unsere gemeinsamen Ziele. Lassen Sie uns die Dynamik unserer Zusammenarbeit nutzen, um noch mehr Erfolge zu feiern!

Der erste Tag des Branchentreffens Heimatversprechen war äußerst spannend! Hochkarätige Referenten führten uns in die Themen unserer Branche ein. Hier sind einige der Höhepunkte:

1. Kundenverhalten im Lebensmitteleinzelhandel (LEH): Erstaunliche Einblicke in das Kundenverhalten und dessen Einfluss auf den LEH wurden präsentiert. Dieses Wissen wird uns dabei helfen, noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen.

2. Aktuelle Marktentwicklungen und Anforderungen: Ein tiefer Blick in die aktuellen Marktentwicklungen und die Anforderungen, die der Markt an uns stellt, bot unverzichtbare Informationen für die Zukunft unserer Branche.

3. Anlieferungsmanagement - Aktueller Stand: Wo stehen wir im Anlieferungsmanagement? Welche Neuerungen gibt es? Wie kommen wir weiter? Diese Fragen wurden diskutiert und sind wichtige Aspekte für unsere morgige Arbeit.

4. Einflussmöglichkeiten der Zucht auf die Schlachtkörperqualität: Faszinierende Erkenntnisse darüber, wie die Zucht direkten Einfluss auf die Qualität der Schlachtkörper nehmen kann, wurden präsentiert. Ein Thema, das unsere tägliche Arbeit maßgeblich beeinflusst!

5. Analyse von Schlachtkörpern und Genetikeinsatz: Ein tiefer Einblick in die Analyse von Schlachtkörpern und den Einsatz von Genetik wurde gegeben. Diese Informationen sind wichtig für eine zukunftsorientierte Ausrichtung unserer Arbeit.

6. Aktueller Stand des CO2-Projekts LFL/EG Südbayern: Der aktuelle Stand des CO2-Projekts der LFL/EG Südbayern wurde präsentiert, und Nachhaltigkeit sowie Umweltschutz stehen im Fokus!

7. Elektronische Ohrmarken Projekte: Die neuesten Entwicklungen und Aufgaben im Bereich elektronischer Ohrmarken wurden diskutiert, ein wichtiger Testlauf, um sich auf die Vorgaben der Zukunft vorzubereiten!

Der zweite Tag beim Branchentreffen Heimatversprechen war inspirierend! Im Fokus stand das gemeinsame "Beer Game", das nicht nur für Spaß sorgte, sondern auch strategische Einblicke in die Identifizierung von Problemen in unserer Wertschöpfungskette bot.

Gemeinsames Beer Game zur strategischen Identifizierung von Problemen: Das gemeinsame Beer Game hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Wir haben nicht nur unser strategisches Denken geschärft, sondern auch wertvolle Erkenntnisse zur Identifizierung von Problemen in der Wertschöpfungskette gewonnen.

Anlieferungsmanagement - Möglichkeiten der Weiterentwicklung: Die Ergebnisse des Beer Games wurden im Kontext des Anlieferungsmanagements beleuchtet. Prof. Dr. Braunreuther von der TH Augsburg und Martin Heudecker, Projektleiter Heimatversprechen, gaben einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Konkrete Schritte, die aus dem Spiel resultieren, werden nun diskutiert, um unser Anlieferungsmanagement noch effizienter zu gestalten.

Diese interaktiven Sessions stärken nicht nur unsere Gemeinschaft, sondern fördern auch den Wissensaustausch und die praktische Anwendung neuer Strategien. Lasst uns die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um gemeinsam die Zukunft unserer Branche zu gestalten! Zusammen schaffen wir Großes!

Alle Präsentationen des Branchentreffens finden Sie in unserer Mediathek!

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Projektvorstellung „DigiSchwein“ und Verbundprojekt „TiPP“

Im Rahmen unseres Projektes Heimatversprechen bieten wir den Projektpartnern und allen Interessierten, in regelmäßigen Abständen, einstündige Impuls-Referate via Online-Veranstaltung an.

In der zweiten Veranstaltung präsentierten Ulrich Hartmann und Henrike Renner (Landwirtschaftskammer Niedersachsen) das Projekt „DigiSchwein“ sowie das Verbundprojekt „TiPP“:

 

„DigiSchwein“: Unter Berücksichtigung aktueller Problemfelder wie Krankheitsfrüherkennung, Schwanzbeißen, Geburtsüberwachung und Nährstoffströme konzentriert sich das Projekt auf die Entwicklung eines digitalen Frühwarnsystems für Praxisbetriebe. Dieses Farmmanagementsystem erhebt über verschiedene Sensorarten kontinuierlich und in Echtzeit zahlreiche Tier-, Umwelt- und Anlagendaten. Durch die Vernetzung und Auswertung der Sensordaten erhalten Landwirt*innen aktuelle Statusmeldungen, Prognosen und Handlungsempfehlungen für ihren Betrieb, die sie in ihrer täglichen Arbeit effektiv unterstützen. Mit Hilfe eines umfassenden Wissenstransferkonzepts werden die Projektergebnisse entlang der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette vermittelt.

 

„TiPP“ beschäftigt sich mit der Erprobung neuer digitaler Ansätze zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten zur Erzeugung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs; konkret am Beispiel der Schweinefleischproduktion.

 

Präsentation „DigiSchwein“: 

 

Präsentation „TiPP“: 

Weitere Infos können Sie auch unter: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/projekte/465 oder https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/projekte/537_TiPP#blog310 nachlesen.

Alle Hände rein

NACHHALTIGKEIT

Gesellschaftsworkshop

Im Rahmen des Projekts Heimatversprechen planen wir einen Gesellschaftsworkshop, an dem Vertreter aus verschiedenen Bereichen wie der bayerischen Landwirtschaft, Wissenschaft, Verbraucherorganisationen, Kirchenvertretern und der Politik teilnehmen werden. Das Ziel dieses Workshops ist es, den Zusammenhalt und die Bereitschaft zur Veränderung in der heimischen Schweinefleischerzeugung zu stärken. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesem Workshop sollen dann in die weiteren Handelsgespräche einfließen, um eine nachhaltige Produktion zu fördern.

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